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Online Marketing Update #10: Instagram Algorithmus 2023 erklärt

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Instagram hat vor kurzem ein Statement zum Instagram Algorithmus veröffentlicht, dass uns dabei hilft, das Ranking von Beiträgen im Feed besser zu verstehen. 

In diesem Beitrag erklären wir euch, wie der Instagram Algorithmus funktioniert und geben euch wertvolle Tipps, was ihr beachten solltet. Los geht’s!

Wie funktioniert der Instagram Algorithmus?

Laut eigenen Angaben von Instagram gibt es nicht nur einen Algorithmus auf der Plattform, sondern mehrere. Jeder Teil der App, also der Feed, die Stories, Explore, Reels, Search und so weiter, hat seinen eigenen Algorithmus, der speziell auf die Nutzungsintention abgestimmt sind.

Dementsprechend seht ihr zum Beispiel eher Stories eurer Freunde, mit denen ihr öfters Kontakt über die App habt, auch, wenn diese nicht oft posten. In der Explore Section würde der gleiche Algorithmus keinen Sinn ergeben. Schließlich wollt ihr dort neue Dinge entdecken. Dies ist nur mit einem eigenständigen Algorithmus möglich.

“We rank things differently in these different parts of the app, and have added features and controls like Close Friends, Favorites and Following so you can further customize your experience.”

Instagram Feed Algorithmus

Der Instagram Feed ist die personalisierte Homebase jedes Instagram Nutzers und neben den Stories, das erste, was ins Auge fällt. Dieser Instagram Algorithmus ist daher besonders wichtig zu verstehen. Also, wie funktioniert er?

Bevor wir auf die Details des Rankings eingehen, müssen wir erst einmal verstehen, was uns in unserem Feed angezeigt wird. Es ist ein Mix aus Content von Accounts, denen ihr folgt, empfohlener Content von Accounts von denen Instagram glaubt, die euch gefallen könnten und Ads. Wie euch wahrscheinlich schon bekannt ist, werden sowohl Videos, als auch Fotos und Carousel-Beiträge im Feed angezeigt. 

Die Schritte zum Ranking eures Feeds

Der Instagram Algorithmus arbeitet einige Schritte ab, um zu entscheiden, was in eurem Feed ganz oben landet. Hier sind sie im Überblick:

  1.  Zunächst werden Posts von Nutzern, denen ihr folgt betrachtet sowie ähnliche Beiträge von Usern, denen ihr noch nicht folgt, aber mögen könntet.
  2. Der Instagram Algorithmus analysiert, was euch am besten gefallen könnte. Dabei wird auf verschiedene Faktoren geachtet. Dazu gehört, wem ihr zuletzt gefolgt habt und mit welchen Beiträgen ihr interagiert habt. 
  3. Instagram versucht eine Balance aus Beiträgen von Accounts, denen ihr folgt und Accounts, in die ihr interessiert sein könntet, zu schaffen.
 
Signale für den Instagram Algorithmus im Feed

Instagram ist smart geworden und setzt mittlerweile auf tausende von kleinen Signalen, die dabei helfen das Ranking zu kreiieren. Alle dieser sogenannten Signale sind nicht bekannt. Hier sind aber die, die bestätigt worden sind:

  1. Es wird geschaut, ob ihr einen Web-Browser oder euer Handy für Instagram verwendet.
  2. Es wird geschaut, welche Formate euch am besten gefallen. Liked ihr mehr Bilder, werden euch also auch mehr Bilder im Feed angezeigt.
  3. Eure Aktivität gehört selbstverständlich zu den wichtigsten Signalen. Das beinhaltet eure Likes, Shares und Saved-Beiträge.
  4. Die Informationen über die einzelnen Beiträge mit denen ihr interagiert spielen außerdem eine große Rolle. 
  5. Die Informationen der Personen, mit deren Beiträge ihr interagiert, sind ebenso wichtig.
  6. Die Beziehungen zu Personen mit denen ihr auf Instagram interagiert. Kommentiert ihr also besonders viele Beiträge einer Person ist es wahrscheinlicher, dass neue Beiträge dieses Users ganz oben in eurem Feed auftauchen. Dies ist bei den Stories ein entscheidender Faktor. Dazu aber später mehr. 
 
Als weitere Signale, die allerdings nicht bestätigt worden sind, könnten der Zeitpunkt der Veröffentlichung eines Beitrags und die durchschnittliche Dauer eurer Instagram-Besuche verstanden werden.  

Instagram Algorithmus für Stories

Stories sind besonders beliebt auf Instagram. Viele, die die App öffnen schauen zuerst in diesem obersten Bereich der App nach, was es Neues gibt. Der Algorithmus für Instagram Stories ist auf drei grundlegende Signale zurückzuführen:

  • Viewing History: Dies beschreibt, wie oft ihr Stories bestimmter User schaut.
  • Engagement History:  Wie der Name schon vermuten lässt, wird geprüft, wie oft ihr mit den Stories von anderen Usern interagiert.
  • Closeness: Instagram schaut auf die Beziehungen zwischen euch und den anderen Usern. Unter anderem wird versucht ein Verständnis aufzubauen, wer zu euren engsten Freunden und zu eurer Familie gehört.

Based on these signals, we make a series of predictions about stories you’ll find more relevant and valuable – including how likely you are to tap into a story, reply to a story or move on to the next story – to determine which stories will be shown higher in your stories tray.

Instagram Algorithmus für Explore

In der Explore-Section gibt es neue Dinge zu entdecken. Ihr findet hier Bilder und Videos, von Accounts, denen ihr noch nicht folgt. Die ersten Schritte für das Ranking dieses Instagram Features sind ähnlich wie die eures Feeds. Es wird betrachtet, welche Interaktionen ihr bei euren letzten Besuchen auf der Plattform hattet. 

Sobald dieser Grundwert an Informationen ausgewertet worden ist, geht es darum herauszufinden, welche Beiträge euch gefallen könnten. Darauf beruht sich der Instagram Algorithmus auf folgende Faktoren:

  1. Die Informationen über den Beitrag: Haupsächlich wird betrachtet, wie beliebt ein Beitrag ist. Faktoren dafür sind die verschiedenen Interaktionen und der Zeitrahmen in dem sie durchgeführt werden. Laut Instagram wird dies bei Explore deutlich stärker fokussiert als beispielsweise in eurem Feed.
  2. Eure Explore-Aktivität: Der Instagram Algorithmus schaut auch, welche Beiträge in der Explore Sektion euch zuletzt gefallen haben und baut darauf auf.
  3. Interaktionen mit den Creators: Vielleicht folgt ihr jemandem noch nicht, hattet aber bereits Kontaktpunkte. Dann ist es wahrscheinlich, dass dieser User in eurem Explore Feed auftaucht.
 
Abgesehen von den drei genannten Punkten schaut der Instagram Algorithmus, welche Benutzerprofile denen ähneln, mit der ihr in letzter Zeit besonders viel Kontakt hattet. 

Instagram Algorithmus für Reels

Reels sind dafür designed worden, um neue Accounts und Beiträge zu entdecken mit einem klaren Fokus auf Entertainment. Vom Aufbau her sind die ersten Schritte bei den Reels mit denen in der Explore-Sektion zu vergleichen, da ein Großteil der Reels von Nutzern generiert wird, denen ihr noch nicht folgt. Hier sind die weiteren Faktoren fürs Ranking:

  1.  Eure Aktivität
  2. Eure vergangenen Interaktionen mit Personen, die Reels posten
  3. Informationen über das Reel 
  4. Informationen über die User, die das Reel veröffentlichen
 
Unser Tipp, wenn ihr Reels kreiert: Seid so genau wie möglich, wenn es um die Angaben in euren Beschreibungen geht. Das gleiche gilt für die diversen SEO-Faktoren, die ihr auf Instagram beachten solltet-
 

So könnt ihr beeinflussen, was ihr seht

Der Instagram Algorithmus lässt sich relativ einfach durch einige Tricks beeinflussen. Hier sind die wichtigsten Punkte im Überblick:

  •  Bearbeitet eure „Favouriten-Liste“. Die Beiträge eurer Favouriten ranken generell höher.  Dasselbe gilt für eure engen Freunde.
  • Ihr könnt eure Empfehlungen für 30 Tage auf Snooze stellen. Mehr dazu gibt es hier
  • Stellte User, die euch derzeit nicht interessieren auf „mute“ oder entfolgt ihnen. 
  • Beantwortet Umfragen vom Instagram zu eurem Algorithmus.

Fazit & Ausblick

Instagram hat nicht nur einen Algorithmus, sondern mehrere. Das ist der wichtigste Punkt, den ihr aus diesem Beitrag mitnehmen solltet. Je nachdem, welche Art von Content ihr kreiert, solltet ihr euch genauer mit den verschiedenen Algorithmen auseinandersetzen. 

Grundsätzlich lohnt es sich aber Beiträge zu gestalten, die Interaktionen fördern. Mehr Interaktionen eurer bestehender Follower bedeuten automatisch mehr Reichweite. Braucht ihr Hilfe bei eurer Content-Gestaltung für Instagram oder eine solide Strategie? Dann nehmt gerne Kontakt zu uns auf.

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Ann-Christin Wichmann
Ann-Christin Wichmann
Mit einer Tastatur als meinem treuen Werkzeug jongliere ich gekonnt mit Wörtern und Sätzen, um Geschichten aus dem Online Marketing zum Leben zu erwecken.
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