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Paid Social vs. organische Reichweite: 5 hilfreiche Tipps

Bezahlte Social Media Posts gewinnen wieder mehr an Bedeutung. Während in den letzten Jahren eher ein Abwärtstrend in den Ausgaben von Unternehmen für bezahlte Werbekampagnen beobachtet werden konnte, schossen die Beträge 2021 auf einen neuen Höchststand. 

Zu verdanken ist dies vor allem der weltweiten Pandemie, die die Nutzungszeiten in den sozialen Medien, in die Höhe geschossen hat. Obendrein hatten viele mit den Algorithmus-Updates von Instagram, Facebook und Co zu kämpfen. 

Organische Reichweite ist großartig, wenn ihr genügend generiert. Paid Social kann euch allerdings dabei helfen einen kleinen Boost zu bekommen. 

Wie genau ihr herausfindet, was in der Umsetzung für euch sinnvoll ist, erfahrt ihr in diesem Beitrag!

Was ist Paid Social Marketing?

Paid Social Marketing gehört zu den Paid Media und ist nichts anderes als bezahlte Social Media Werbung. Ihr bewerbt also gezielt eure Marke, euren Channel oder euren Post auf Facebook, Instagram und Co. 

Während bezahlte Kampagnen und Anzeigen in den sozialen Medien eher schlecht als recht ankamen, hat sich dies mittlerweile geändert. Grund dafür ist, dass Ads immer mehr in den natürlichen Feed der Nutzer einblenden.

 Immer regelmäßiger wird bezahlter Content ausgespielt, der gut angenommen wird. Wichtig ist, dass die Zielgruppe für den Inhalt richtig bestimmt wird. 

Paid Social

Warum Paid Social?

Bezahlte Werbung in den sozialen Medien kann euch und euren Produkten oder Dienstleistungen mehr Bekanntheit verschaffen. Sie sind die beste Methode, wenn ihr eine komplett neue Zielgruppe ansprechen wollt. 

Die Rahmenbedingungen eurer Ads könnt ihr in den einzelnen Apps oder im Meta Manager selbst bestimmen. Ihr entscheidet genau, wem die Werbung angezeigt werden soll und wie viel ihr ausgeben möchtet. 

Neben einer größeren Bekanntheit könnt ihr die folgenden Ziele mit Paid Social unterstützen:

  • Mehr Follower generieren
  • Produkte, Dienstleistungen, Events oder Angebote vermarkten
  • Höhere Conversions erzielen
  • Lead-Generierung

Paid Social Media versus organische Reichweite

Eure organische Reichweite hilft euch dabei die Beziehungen zu eurer Zielgruppe zu pflegen. Ihr könnt euren Bestandskunden über Posts in den sozialen Medien über Neuigkeiten informieren. 

Kundenbindung und Markenetablierung sind zwei ziele des organischen Social Media Marketing, die ihr umsetzen könnt. Neue Kunden gewinnt ihr passiv dazu, indem ihr euch eine Präsenz aufbaut, die begeistert. 

Der große Nachteil der organischen Reichweite ist, dass es lange dauern kann sie zu etablieren. Während Posts auf den ersten Blick kostenlos sind, solltet ihr bedenken, dass ihr viel Zeit in dieses Unterfangen stecken müsst. Zudem kann eine gewisse Erfahrung nicht schaden, um Auswertungen durchzuführen und Verbesserungsmaßnahmen abzuleiten.

Durch eine bezahlte Reichweite erreicht ihr potenzielle Kunden viel einfacher. Ihr könnt sogar völlig neue Zielgruppen in kürzester Zeit erschließen. Bezahlte Beiräge helfen euch dabei eure Ziele schneller zu erreichen. 

Beachtet aber, dass es euch auch hier nicht an Fachwissen mangeln sollte. Bezahlte Werbung auf Instagram, LinkedIn und Co, muss nämlich von euch gezielt entwickelt werden. Auch die Auswertungen und Optimierungen eurer Kampagnen solltet ihr nicht auf die leichte Schulter nehmen, wenn ihr erfolgreich sein wollt.

Kurz zusammengefasst: Sowohl organische als auch bezahlte Reichweiten haben ihre Vorteile. Schaut euch genau an, was eure Ziele in den sozialen Medien sind und entscheidet, ob es sinnvoll ist, dafür Geld zu investieren. Nehmt euch gerne die untere Grafik zum Beispiel!

5 Tipps für erfolgreiche Paid Social Campaigns

Um die Ziele eurer Paid Social Kampagnen zu erreichen, haben wir ein paar hilfreiche Tipps für euch zusammengetragen. Falls ihr eure Ziele noch nicht definiert habt, springt gerne zu unserem Post Ziele im Social Media Marketing.

 

Tipp #1: Boostet euren organischen Inhalt

Kein Risiko und kaum Aufwand habt ihr, wenn ihr eure beliebtesten Beiträge einfach boostet. Achtet darauf, dass ihr euch einen Post aussucht, der überdurchschnittlich gut bei euren Followern angekommen ist. 

Wir sprechen hier nicht nur von Likes, sondern auch von eurer Conversion-Rate und den Profil Views. All diese Statistiken werden euch in euren Business-Accounts angezeigt. Arbeitet bewusst mit ihnen. 

Als Zielgruppe wählt ihr den gleichen Kreis wie den eurer Follower aus. So könnt ihr euch sicher sein, dass auch neue Nutzer eure Inhalte interessant finden. Vielleicht sind sie vorher nur noch nie auf euch gestoßen. 

 

Tipp #2: Sprecht Nutzer an, die eurer organischen Zielgruppe ähneln

Wenn ihr eure Reichweite erweitern wollt ist es sinnvoll eure Zielgruppe genau unter die Lupe zu nehmen. Schaut, wer euch folgt und eure Posts liked. Die Chancen, dass Kunden mit ähnlichen Kaufmustern und Hintergründen eure Posts interessant finden ist sehr hoch. 

Geht vielleicht mit der Altersgrenze eurer Follower etwas nach oben oder nach unten, oder erweitert euren Radius.

Hilfreich ist die Option eine Lookalike-Zielgruppe zu erstellen. Viele Social-Media-Plattformen ermöglichen dies. So auch der Facebook-Werbeanzeigenmanager von Meta. Dabei werden Nutzer mit ähnlichen demografischen Gegebenheiten und Kaufverhalten mit eurer Marke zusammengeführt. 

Wichtig ist, dass ihr einen qualitativ hochwertigen Werbepost oder gar eine Kampagne kreiert, die ansprechen. Auch sollet ihr einen klaren Call-to-Action definieren.

Tipp #3: Retargeting

Das Retargeting ist eine geniale Idee, um eure ehemaligen Kunden an eure Existenz zu erinnern. Ihr sprecht hauptsächlich Menschen an, die bereits auf eurer Seite waren, diese aber vor dem Kaufabschluss verlassen haben. 

Auch ehemalige Kunden, die euch vielleicht noch nicht in den sozialen Medien folgen, könnt ihr auf diese Weise zu euch zurückholen.

Tipp#4: Optimiert eure Posts mit A/B-Tests

A/B-Tests können in der Praxis unheimlich hilfreich sein, auch, wenn sie in der Realität gerne übergangen werden. Sie bieten eine tolle und kostengünstige Möglichkeit, um herauszufinden, was eure Follower von euch sehen wollen. 

Bereitet dafür einfach zwei Posts vor. Testet verschiedene CTAs, Werbetexte und Bilder. Schnell werdet ihr feststellen, welche eurer Ads besser ankommt. 

Falls ihr nicht sicher seid, an wen ihr bezahlte Werbung ausspielen sollt, macht einen Vergleich mit dem gleichen Inhalt, den ihr an zwei verschiedene Gruppen ausspielt. Ihr könnt die A/B-Tests übrigens auch für euren organischen Content nutzen.

 

Paid Social A/B Tests
Tipp #5: Nicht alle Werbeanzeigen bezahlen

Bezahlte Werbung ist hilfreich, keine Frage. Sie ermöglicht es euch eure Unternehmensziele schneller zu erreichen. Immer sind Paid Social Ads aber nicht die richtige Lösung. Setzt sie strategisch ein. 

Ihr wollt mit eurer Social Media Präsenz schließlich nicht nur eure Verkäufe anregen, sondern auch eure Community managen und bestehende Follower mit Hintergrundinformationen versorgen.

Paid Social Media versus organische Reichweite: Was passt besser zu euch?

Unsere Antwort darauf ist: Ihr müsst selbst abwägen, wann Paid Social Media für euch sinnvoll ist. Analysiert eure Posts und eure Zielgruppe. Schaut, was gut ankommt oder was ihr optimieren müsst. 

Eure organische Reichweite ist wichtig, damit ihr euren bestehenden Followern über Dinge informieren könnt, die bei euch passieren. Gezielte Werbemaßnahmen für Produkte oder Dienstleistungen als bezahlten Content auszuspielen kann sich hingegen durchaus rentieren. 

Unser Tipp: Fangt mit einfachen Hilfsmitteln an. Boostet bestehende Posts, die gut bei eurer Zielgruppe angekommen sind. Weitet eure Zielgruppe langsam durch bezahlte Beiträge aus. Nutzt A/B-Tests bevor ihr viel Geld in Werbekampagnen steckt. Wenn ihr mehr darüber erfahren wollt, wie ihr eine perfekte Werbekampagne planen könnt, klickt hier.

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